FAQs

FAQ

Fragen die wir vorab für Sie beantworten können.

  • 1. Was bedeutet das nachträgliche Fräsen von Nuten für eine Fußbodenheizung?

    Beim nachträglichen Fräsen werden mit speziellen Maschinen Kanäle (Nuten) in den vorhandenen Estrichboden gefräst, in die anschließend die Heizungsrohre der Fußbodenheizung eingelegt werden. Dieses Verfahren ermöglicht die Installation einer Fußbodenheizung ohne den kompletten Estrich zu entfernen.

  • 2. Welche Voraussetzungen muss der Estrich erfüllen?

    Der vorhandene Estrich sollte eine Mindeststärke von 40 Millimetern aufweisen, um die Stabilität und Effizienz der Fußbodenheizung zu gewährleisten. Es müssen Estrichrandsteifen von mindestens 5mm vorhanden sein, damit der Estrich sich beim Heizen minimal ausdehnen kann. Außerdem braucht die Fußbodenheizung einen „schwimmenden Estrich. Das heißt, der Estrich liegt auf einer dickeren Trennlage auf. Das kann bei älteren Häuser eine Kokosmatte sein oder Glaswollmatten. Bei moderneren Häusern ist oft eine Styropordämmung vorhanden.

  • 3. Welche Vorteile bietet das Fräsverfahren gegenüber anderen Methoden?

    Das Fräsen ist weniger invasiv und verursacht weniger Schmutz und Staub. Zudem erhöht sich die Aufbauhöhe des Bodens nicht, da die Heizungsrohre direkt in den bestehenden Estrich integriert werden. Das Fräsen ist weniger aufwendig als den kompletten Austausch des Estrichs. Der Abriss entfällt komplett. Der Estrich muss nicht 5-6 Wochen trocknen. Dies spart Zeit und Kosten.

  • 4. Ist das Fräsen wirklich staubfrei?

    Unser System ist nahezu staubfrei, da unsere Fräsmaschinen mit einem leistungsstarken Industriesaugersystem kombiniert ist. So ist es auch möglich in bewohnten Gebäuden zu fräsen.

  • 5. Kann ich nach dem Fräsen jeden Bodenbelag verwenden?

    Ja, nach der Installation können verschiedene Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Laminat über der Fußbodenheizung verlegt werden. Jedoch ist es sinnvoll, dass die Folgewerke bereits im Vorweg unserer Arbeiten eingebunden werden, damit wichtige Details abgeklärt werden können.

  • 6. Wie lange dauert die Installation einer gefrästen Fußbodenheizung?

    Die Dauer hängt von der Fläche und den spezifischen Gegebenheiten ab. Bei optimaler Planung der Folgegewerke können die gefrästen Räume schon nach wenigen Tagen wieder genutzt werden. Beispiel bei einer Fläche von 100m2 kann schon nach 3-4 Tagen mit den Bodenbelagsarbeiten begonnen werden.

  • 7. Wie hoch sind die Kosten für das nachträgliche Fräsen einer Fußbodenheizung?

    Die Kosten variieren je nach Fläche und spezifischen Anforderungen. Es ist empfehlenswert, ein individuelles Angebot einzuholen, um genaue Informationen zu erhalten. Grundsätzlich gilt: Je größer die Fläche, desto günstiger der Preis pro m2. Beispiel: Ein Reihenhaus mit 80m2 Wohnfläche kostet rund 5000 bis 5500€. Inklusive Fräsen, Grundieren, Heizkreisverteiler und Heizungsrohre.

  • 8. Beeinträchtigt das Fräsen die Statik des Estrichs?

    Bei fachgerechter Ausführung und ausreichender Estrichstärke bleibt die Statik des Bodens erhalten. Eine vorherige Prüfung des Estrichs ist jedoch essenziell.

  • 9. Wie wird die Effizienz der Fußbodenheizung sichergestellt?

    Unser System erlaubt eine oberflächennahe Verlegung der Heizungsrohre. In der Kombination mit dem geringen Abstand der Rohre, von meist 12 -13 cm, erhalten Sie eine schnell reagierende Fußbodenheizung optimiert für regenerative Energien und Wärmepumpen.

  • 10. Kann das Fräsverfahren in jedem Gebäude angewendet werden?

    Grundsätzlich ja, sofern der Estrich die erforderliche Mindeststärke besitzt und in einem stabilen Zustand ist. Eine vorherige Begutachtung durch unsere Fachplaner, auch gerne in einer Videokonferenz, ist immer ratsam.

  • 11. Welche weiteren Arbeiten müssen eingeplant werden?

    Nach dem Fräsen muss der Estrich gespachtelt werden. Meist eine Vorspachtelung und eine Feinspachtelung. Meist erfolgt dies durch den Bodenleger Ihres Vertrauens. Weiter benötigt die Fußbodenheizung einen Anschluss vom Verteiler zur Heizung. Dies erfolgt durch einen Heizungsbaumeisterbetrieb. Sinnvoll ist auch eine Steuerung der Heizkreise mit einem Funksystem mit Raumfühlern und sogenannten Stellantrieben. Diese erhalten Sie von Ihrem Elektrofachbetrieb oder Heizungsbaufirma.

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